Springer erwartet 2024 rote Zahlen im Print-Mediengeschäft

Springer rechnet im nationalen Printgeschäft schon 2024 mit roten Zahlen, berichtet der Kress-Report und beruft sich auf ein Gutachten des Wirtschaftsprüfers EY. Das Untersuchung greift auf Springers interne Prognosen für Umsatz und Ergebnis bis 2024 zurück. Beim Vorsteuer­ergebnis rechnet Springer im deutschen Print­geschäft 2022 noch mit einer schwarzen Null, 2024 dann mit einem Minus von 29 Mio Euro. Beim Umsatz erwartet Springer einen Rückgang von 798 Mio Euro im Jahr 2019 auf 520 Mio Euro 2024. Für das nationale Digital­geschäft sagen die internen Prognosen einen Erlös von 658 Mio Euro voraus, über 50 % mehr als 2020. Umstritten ist, wie in welcher Höhe Gemeinkosten eingerechnet werden, etwa bei Bild, wo eine Redaktion Print und Digital zugleich bespielt.

 

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