Müller Martini: Vorsammler CoLiner für steigendes Beilagenvolumen

Dank ihrer modularen Bauweise können Systeme von Müller Martini jederzeit neuen Marktanforderungen angepasst werden. Ein typisches Beispiel hierfür ist der Vorsammler CoLiner, der bei steigendem Beilagenaufkommen nahtlos an das Zeitungs-Einstecksystem ProLiner angedockt werden kann.

«Insbesondere bei den Anzeigenblättern hat die Anzahl der Beilagen in den vergangenen Jahren zugenommen», sagt Dr. Klemens Berktold, Geschäftsführer der in den vier deutschen Städten Essen, Hagen, Braunschweig und Erfurt vier Druckzentren betreibenden Funke Druck GmbH. Alleine im ostdeutschen Erfurt produziert Funke Druck neben vier Tageszeitungen mit 31 verschiedenen Lokalausgaben und einer Totalauflage von 360 000 Exemplaren auch zwei Anzeigenblätter mit einer wöchentlichen Auflage von 2,26 Millionen Exemplaren – und zwar sowohl für das eigene Haus als auch für Fremdkunden. Um die steigende Beilagenmenge für all diese Titel besser bewältigen zu können, erweitert Funke Druck seine beiden Zeitungs-Einstecksysteme ProLiner in Erfurt mit je zwölf Anlegern durch zwei CoLiner mit nunmehr je zehn weiteren Anlegern. Zudem erfahren die beiden in den Jahren 2007 und 2009 installierten ProLiner ein Upgrade und werden mit sechs Touren-Adress-Blatt-Auflegern TABA F erweitert.
Die beiden Vorsammler werden Ende 2015 ihren Betrieb aufnehmen. «So verzeichnen wir im neuen Jahr», unterstreicht Dr. Klemens Berktold, «einerseits eine Erhöhung der automatisierten Einsteckkapazität und andererseits eine Reduzierung des kostenintensiven manuellen Einsteckens von Beilagen.» Mit der Andockung eines CoLiners als flexible Ausbaumöglichkeit können Zeitungsproduzenten die Beilagenmenge des ProLiners zusätzlich steigern, ohne im Versandraum wesentlich mehr Platz für den Vorsammler schaffen zu müssen. Damit sind Zeitungshersteller optimal für ein schwankendes Beilagenaufkommen gerüstet. Der CoLiner kann wie der ProLiner schrittweise erweitert werden. Bei kleinerem Beilagenaufkommen kann der CoLiner abgeschaltet werden, was wertvolle Energie spart.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*