Münchner Merkur: Eine Platte, die paßt

Im Druckzentrum Penzberg der Mediengruppe Münchner merkur/tz hat sich die digitale Libra VP Platte von Kodak nahtlos in die Abläufe der Zeitungsproduktion eingefügt. Das Druckzentrum produziert Teilauflagen der Tageszeitungen Münchner Merkur und tz (13 Ausgaben mit annähernd 90.000 Zeitungen täglich) sowie etwa 30 verschiedene Anzeigenblätter mit einer wöchentlichen Gesamtauflage von 1,6 Millionen Exemplaren.

„Bei Druckplatten fahren wir eine konsequente Mehrlieferantenstrategie und die Libra VP Platte von Kodak hat bei uns eine Violett-Offsetdruckplatte eines anderen Herstellers aufgrund verschiedener Erfahrungen abgelöst“, erklärt Christian Kasdorf, Betriebsleiter der Druckzentrum Penzberg GmbH & Co. KG. Für den Druck der Zeitungen und Anzeigenblätter auf einer KBA Commander CL-Rotation mit fünf Achterttürmen und zwei Falzapparaten benötigt die Zeitungsdruckerei durchschnittlich 35.000 Druckplatten im Format 345 x 538 mm pro Monat. Die Druckformherstellung erfolgt auf zwei Violett-CTP-Systemen von Agfa mit direkt angeschlossenen Auswascheinheiten. Auf einer dieser CTP-Linien kommt die negativ arbeitende Libra VP Platte von Kodak zum Einsatz.

„Im September 2016 liefen bei uns die ersten Tests mit der Violettplatte von Kodak, weil wir nach einer Alternative für einen zweites Plattenfabrikat suchten. Die Tests in Plattenherstellung und Druck liefen von Anfang an recht zuverlässig und stabil und nach der Erprobung haben wir die Liefermengen der Libra VP aufgestockt. Wichtig war uns natürlich, dass es eine umweltschonende Platte ist, die wir in dem einfachen Einbadverfahren in unseren vorhandenen Auswascheinheiten verarbeiten können und die kein Wasser durch Spülvorgänge verbraucht“, berichtet Christian Kasdorf.

Bei Einbadverarbeitung mit Auswaschgummierung bietet die Libra VP Platte laut Herstellerangaben eine Auflagenbeständigkeit von bis zu 300.000 Drucken. In solche sechsstelligen Auflagenregionen stößt die Produktion in Penzberg indes nicht vor. Maximal 90.000 Überrollungen werden den Platten abverlangt. „Die neue Platte hat sich perfekt in unsere Produktionsabläufe eingefügt“, resümiert Christian Kasdorf.

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