Gogol Open House: Die digitale Zukunft des Publishing

Neues zu Forschungs- und Entwicklungsprojekten zu digitalen Erlösmodellen.

50 Gäste aus Lokalzeitungs- und Anzeigenblattverlagen aus ganz Deutschland und Österreich. Diese Veranstaltung bietet die Möglichkeit, sich über die wichtigsten Neuentwicklungen der Produktlinien von Gogol und multicom zu informieren. Die Gäste konnten sich außerdem untereinander über Workflows austauschen und mehr über Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu Erlösmodellen der digitalen Zukunft erfahren.

Der Open House Day hat bei Gogol Publishing eine lange Tradition und fand in diesem Jahr schon zum achten Mal statt. Dr. Martin Huber, Geschäftsführer von Gogol Publishing und multicom, leitete auch in diesem Jahr die Veranstaltung mit einem Ein- und Ausblick der wichtigsten Entwicklungen ein. Spannende Neuheiten aus 2018 und 2019 sind zum Beispiel Lösungen zum Thema Paid Content, SSO &Audience Development, aber auch der neue Veranstaltungskalender, die Newsletter-Funktion und der neue Print-Editor. Maßgeblich beteiligt an den Entwicklungen war und ist die FUNKE Mediengruppe sowie die Regionalmedien Austria AG, die seit 7 Jahren mit dem Gogol-System arbeitet. Deren Chefredakteur Dr. Wolfgang Unterhuber zeigte anhand von meinbezirk.at, wie in einem agilen Projektvorgehen das Portal Monat für Monat gemeinsam mit den Kunden weiterentwickelt wird, und stellte fest: “Wir zählen zu den reichweitenstärksten Portalen in ganz Österreich. Und was den Medienkonsum über mobile Endgeräte betrifft, sind wir glaube ich, inzwischen sogar den großen Tageszeitungshäusern einen Schritt voraus. Vieles davon haben wir durch die Zusammenarbeit mit Gogol erreicht.”

Wie sich das Onlineportal sowie weitere Module von Gogol und das Produktionssystems NGen von multicom optimal ergänzen, zeigte Ulrich Arndt, Chefredakteur der SÜWE Vertriebs- und Dienstleistungsgesellschaft. Verena Goepfrich und Tina Brodback aus der Zentralredaktion demonstrierten den Workflow von NGen zum Portal und umgekehrt an Artikelbeispielen live im System. Verlage mittlerer Größenordnung profitieren ebenfalls von den Gogol-Modulen. Dies verdeutlichte Stefan Schartel, Projektleiter Stadtanzeiger Ortenau, in seinem Vortrag, indem er die Multikanal-Strategie des Stadtanzeigers aufzeigte. Durch den Einsatz verschiedener Module, zum Beispiel dem E-Paper oder dem Leserreporter-Modul, wurde die Reichweite des stadtanzeiger-ortenau.de nach der Umstellung auf das Onlineportal von Gogol immens erhöht.

Die Kreiszeitung Wochenblatt setzt die Lösung von Gogol bereits seit vielen Jahren ein und konnte dadurch deutlich ihre Effizienz steigern. Beispielsweise wurden pro Mitarbeiter ca. 15% Arbeitszeit eingespart. Christoph Kunst, Geschäftsführer Kreiszeitung Wochenblatt, erklärte, wie die Kreiszeitung ihren Workflow umbaute, nachdem sie sich mit den Gogol-Kunden Berliner Woche und dem Stadtanzeiger Ortenau über gute Workflows im Gogol-System ausgetauscht hatte.

Weil das gemeinsame Lernen und der Erfahrungsaustausch unter den Kunden bei Gogol Publishing eine so große Rolle spielt, wurden in einem ausführlichen Vortragsslot interessante und innovative Best-Practice-Beispiele von Kunden gezeigt. Die Idee für dieses Format speiste sich aus dem Feedback der Gäste des letzten Open House Days. Mit dabei war unter anderem das Bürgerportal meine.stimme, das vom Community Management für interaktive Fotowettbewerbe genutzt wird.

Wie Gogol zusammen mit seinen Kunden an der Zukunft des Publishing arbeitet, zeigten Ingo von Brunn, Projektleiter FUNKE Digital, sowie Thomas Knackert, Redaktionsleiter WVW/ORA. Sie informierten über Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die gemeinsam mit der Berliner Woche und der Westdeutschen Verlags- und Werbegesellschaft (WVW) durchgeführt und vom Google Digital News Innovation Fund gefördert werden. Ziel dieser Projekte ist es, Lösungen zu entwickeln, mit denen Anzeigenblätter in Zukunft auch im Digitalen Geld verdienen können.

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