Facebook berät US-Zeitungen bei Onlinegeschäft

Wie der US-Internetkonzern Facebook Ende Februar mitteilte, wolle man zukünftig US-Zeitungen bei der Anwerbung von Abonnenten für ihre Onlineausgaben unterstützten. Gemeinsam mit den Verlagen sollen Strategien erarbeitet werden, um mehr Kunden zum Abschluss eines Digitalabos zu bewegen.

An dem Pilotprojekt mit einem Volumen von drei Millionen Dollar beteiligten sich 13 US-Zeitungen, darunter der „Boston Globe“, die „Chicago Tribune“ und der „Miami Herald“. Facebook will den Redaktionen nach eigenen Angaben Experten für Bezahlinhalte an die Seite stellen und maßgeschneiderte Strategien für die jeweiligen Zeitungen entwickeln.

Während Facebook und andere Internetplattformen das Geschäft mit Anzeigen dominieren, haben Verlage große Probleme, Geld im Netz zu verdienen. Viele Zeitungen setzen daher auf Bezahlschranken. Bisher konnten aber nur wenige US-Blätter erfolgreiche Abomodelle im Netz aufbauen, allen voran die „New York Times“ mit mehr als 2,6 Millionen digitalen Abonnenten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*