AZ Medien und NZZ: Joint Venture für Regionalmedien

Gemeinsame Die Schweizer Verlage AZ Medien und die NZZ-Mediengruppe, beide zählen dort zu den führenden Medienunternehmen, führen ihr regionales Mediengeschäft in einem Joint Venture zusammen, an dem beide Unternehmen zu gleichen Teilen beteiligt sind. Die neue Aktiengesellschaft mit den Regional-Zeitungen und -Onlineportalen, den Radio- und TV-Stationen beider Unternehmen und den Zeitschriften der AZ Medien erreicht dann rund 2 Mio. Menschen in der Deutschschweiz. Über die finanziellen Einzelheiten haben die Partner Stillschweigen vereinbart.

Mit knapp 500 Mio. Franken Umsatz und 2.000 Mitarbeitenden werde das Joint Venture somit zu den führenden Medienunternehmen der Schweiz zählen. Ziel des Joint Ventures sei es, „langfristig in die Weiterentwicklung der Marken und Produkte zu investieren, mit Innovationen die digitale Transformation zu forcieren und damit das Regionalmediengeschäft in die Zukunft zu führen.“

Zum neuen Unternehmen gehören alle Einheiten der AZ Medien mit Ausnahme der Schweizer Onlinezeitung Watson gehören. Damit integriert die NZZ-Mediengruppe ihr gesamtes Regionalmediengeschäft in das Joint Venture. Auch die Druckereien beider Unternehmen werden Teil des gemeinsamen Unternehmens. Sämtliche Mitarbeitenden und Führungskräfte dieser Bereiche sollen in das neue Unternehmen übergehen.

Nicht Bestandteil sind die „Neue Zürcher Zeitung“ und die „NZZ am Sonntag“ sowie Geschäftsbereiche Business Medien der NZZ. Ebenfalls ausgenommen seien die konzessionierten Radio- und TV-Sender. Das Joint Venture arbeite aber partnerschaftlich mit der NZZ-Mediengruppe zusammen und beziehe unter anderem deren Technologie-Dienstleistungen, heißt es weiter.

Bild: Gemeinsame Medien

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